Kunst macht schön Susanne 'Zazo' Hackenbracht
Kunst macht schön Susanne  'Zazo'  Hackenbracht

Elementare Formen

In Susanne Hackenbrachts Werk tauchen immer wieder elementare geometrische Formen wie Kreis, Halbkugel, Rechteck oder Zylinder auf, die durch ihre konsequente Verwendung an ein zu entschlüsselndes Vokabular erinnern, eine Art verstecktes Zeichensystem, das es zu lesen und zu deuten gilt. Neben diesen elementaren Formen pflegt sie auch häufig einen elementaren Umgang mit den von ihr verwendeten Materialien. Stahl, Beton, Eisen, Glas und Ölfarbe treten dem Betrachter oft roh und in erkennbarer Materialität gegenüber. Dabei ist dieser unmittelbare Umgang mit dem Material, also das Formwerden des Formlosen entscheidend wichtig im Werk  Hackenbrachts. So verschwimmen bei ihr auch häufig die Grenzen zwischen bewusst Gesetztem und zufällig Gewordenem. Hier kann das Material als amorphe Masse in Erscheinung treten oder an anderer Stelle präzise verarbeitet in klare geometrische Form gebracht sein. Im Werk von Susanne Hackenbracht schließen sich diese Extreme keinesfalls aus. Das geometrische Vokabular bringt dabei zusätzlich eine distanzierte Perspektive in die häufig intuitiv und unmittelbar erscheinenden Arbeiten.
Katharina Wetzel, Kunsthistorikerin

Elementary Forms

In Susanne Hackenbrachts work every now and again elementary forms appear – like circle, semicircle, rectangle or cylinder. They seem to be like a concealed vocabulary, some sort of hidden system of notation that has to be read and decoded. Besides these forms, she often deals with the substance she uses in an elementary way. Steel, concrete, iron, glass and oil-based paint meet the observer often in a raw and visible
materiality. This immediate treatment of the material – the forming out of the formless – is crucial to her work. The boundaries between wilfull pieces and coincidently ones  often become blurred. The spectre ranges as far as the appearance of the material as amorphous mass to precicely crafted geometrical forms. In the work of Susanne Hackenbracht these extremes aren’t mutually exclusive. Further the geometrical  vocabulary provides a distancing perspective in the otherwise often intuitively and immediate appearing work.

Katharina Wetzel, Art Historian

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